
Der Zeitraum von 6 Wochen nach der Geburt wird als "Wochenbett" bezeichnet. Die Blutung, der sogenannte "Lochialfluss", sollte spätestens nach ca. 2-3 Wochen in einen bräunlichen und schließlich gelblichen Ausfluss übergehen.
Muttermilch ist aufgrund ihrer Nährstoffzusammensetzung die beste Nahrung für das Kind und bietet wertvollen Immunschutz. Insbesondere in den ersten Lebensmonaten besteht daher eine Stillempfehlung. Sollte bei Ihnen Stillen aus verschiedenen Gründen nicht möglich oder nicht gewollt sein, kann mittels eines Medikaments abgestillt werden.
Der Zyklussetzt bei nicht stillenden Müttern in der Regel 5-10 Wochen nach der Geburtwieder ein. Wird voll gestillt, kommt es zumeist erst nach Ende des Stillens zum Wiedereinsetzen der normalen Regelblutung.

Muttermilch bietet dem Kind insbesondere in der ersten Zeit die idealen Nährstoffe und wertvollen Immunschutz. Für Sie als Mutter senkt Stillen das Risiko für Brust- und Eierstockkrebs. Daher empfiehlt die WHO (Weltgesundheitsorganisation) zu stillen, besonders in den ersten 6 Lebensmonaten.
Richtige Vorbereitung
Die romantische Vorstellung vom Stillen weicht gerade zu Beginn häufig einer herausfordernden Realität. Sowohl das Baby, das...
Muttermilch bietet dem Kind insbesondere in der ersten Zeit die idealen Nährstoffe und wertvollen Immunschutz. Für Sie als Mutter senkt Stillen das Risiko für Brust- und Eierstockkrebs. Daher empfiehlt die WHO (Weltgesundheitsorganisation) zu stillen, besonders in den ersten 6 Lebensmonaten.
Richtige Vorbereitung
Die romantische Vorstellung vom Stillen weicht gerade zu Beginn häufig einer herausfordernden Realität. Sowohl das Baby, das das richtige Saugen erst erlernen muss, als auch die Mutter – insbesondere beim 1. Kind – brauchen Zeit um die passende Technik zu finden. Beide müssen sich zunächst aufeinander einstellen und gemeinsam in den Stillrhythmus hineinfinden.
Auch wenn man denkt „Stillen ist das Natürlichste der Welt“ bedeutet das nicht, dass es immer reibungslos und ohne Komplikationen funktioniert.
Der Erfolg des Stillens hängt maßgeblich mit der Stillvorbereitung zusammen. Eine qualifizierte Stillberatung bereits in der Schwangerschaft hilft, schon besser vorbereitet zu sein.
Ich empfehle Ihnen eine Stillberatung und -begleitung durch eine IBCLC (International Board Certified Lactation Consultant) z.B. auch kostenlos Online über www.nestlingszeit.at
Nicht Stillen
Nicht bei jeder Frau funktioniert das Stillen gut. Aus unterschiedlichen Gründen kann es passieren, dass die Muttermilch für das Baby nicht ausreicht oder das Stillen für die Mutter mehr Schmerzen und Belastung bedeuten als Freunde. Dann sind Sie keinesfalls eine schlechte Mutter! Das Baby kann mit den heutigen Pre-Nahrungen ausgezeichnet versorgt werden.
Auch wenn Sie sich aus persönlichen Gründen nach reiflicher Überlegung entschließen nicht zu stillen ist das völlig in Ordnung; jede Entscheidung ist individuell und das Wichtigste ist, dass Sie sich damit wohlfühlen und Ihre positiven Gefühle auf Ihr Kind übertragen.
Brustentzündung
Achten Sie in der Stillzeit immer gut auf mögliche Entzündungszeichen: Rötung, Verhärtung, Schwellung oder Überwärmung der Brust. In diesem Fall sollten Sie vorerst die Brust kühlen, Topfen auflegen und versuchen die Brust gut zu entleeren.
Wenn sich die Entzündungszeichen verstärken, erhöhte Temperatur und/oder Schüttelfrost auftreten ist es wichtig schnell einen Arzt zu konsultieren um eine antibiotische und entzündungshemmende Therapie beginnen; Sie können auch während der Therapie weiter stillen.